FOKUS

Im «Fokus» stellen wir die wichtigsten Neuigkeiten oder bemerkenswerte Stellungnahmen zur praktischen Entwicklung der Umweltbildung vor. Alle nicht gezeichneten Artikel stammen von der Redaktion.

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Letzte Aktualisierung: 18.02.2010

 

Szene

Marktplatz

Lernen für eine nachhaltige Entwicklung Landwirtschaft braucht Biodiversität – Biodiversität braucht Landwirtschaft
lehrer-online Die Biodiversitäts-Gemeinde
Internationaler Workshop zu «Educational Reforms and the Ecological Crisis» Stadt vor Augen – Landschaft im Kopf
GLOBE Schweiz – Vereinsgründung RE-TOUR
Zwei neue Publikationen zur Qualitätsentwicklung von UB-Angeboten Studiengang «Nachhaltige Entwicklung für Bildung und Soziales»
Versechsfachung des Konsums seit 1960 CAS Naturbezogene Umweltbildung
Kursprogramm Waldkinder St. Gallen
Luzerner Klimaweg
Energiesparen in Schulen
Energierechner – eine interaktive Ausstellung

Szene

Lernen für eine nachhaltige Entwicklung

Zum Abschluss des nationalen Modell-Lehrgangs «Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (Sekundarstufe1)» findet am 10. März 2010 die «Tagung Lernen für eine Nachhaltige Entwicklung» in Bern statt. Im Zentrum steht der Einsatz des neuen Lehrmittels. In fünf Workshops stellen verschiedene Projektbeteiligte praxiserprobte Unterrichtseinheiten und Schulprojekte vor. Zum Abschluss der Tagung werden in einem «World Cafe» Ideen und Vorschläge zur weiteren Umsetzung der BNE auf der Volksschuloberstufe entwickelt. Weitere Informationen unter www.phzh.ch/tagung-bne.

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lehrer-online

Das deutsche Portal zum Unterrichten mit digitalen Medien bietet gleich zwei interessante Hinweise. Einerseits auf das Portal www.umweltchecker.de, welches als «Social Community» angelegt ist und Themen der Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit für Jugendliche aufarbeitet. Andererseits auf ein Dossier zur BNE mit Unterrichtsmaterialien, Fachartikel und Hintergrundinformationen. Weitere Informationen unter http://lehrer-online.de/787128.php?sid=69169111419868215626501560157070.

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Internationaler Workshop zu «Educational Reforms and the Ecological Crisis»

Diese von der Stiftung Umweltbildung Schweiz (SUB) organisierte und durch die Hamasil-Stiftung und das Staatssekretariat für Bildung und Forschung geförderte Arbeitstagung brachte am 6./7.11.2009 16 Teilnehmende aus acht Ländern nach Bern. Im Zentrum der Arbeit standen mentale Modelle (Fortschritt, Wachstum, autonomes Individuum, konstruktivistisches Lernen, etc.), welche unser Handeln leiten und dennoch meist mit den Realitäten eines begrenzten Planeten und globaler Gerechtigkeit nicht kompatibel sind. Das Programm und eine Zusammenfassung der Tagung finden Sie hier.

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GLOBE Schweiz – Vereinsgründung

Das vergangene Jahr brachte GLOBE Schweiz wesentliche Neuerungen. Zur Verbesserung der fachlichen und regionalen Abstützung und der Umsetzung des Programms wurde der Verein GLOBE Schweiz am 30. Oktober 2009 in Bern gegründet. Auf Ende Jahr hat der Verein nun das bisherige Domizil bei der Stiftung Umweltbildung Schweiz (SUB) verlassen und hat sich neu beim Bundesamt für Umwelt BAFU eingemietet. Alle nötigen Informationen zur Vereinsgründung finden sich unter: www.globe-swiss.ch/de/Uber_GLOBE/Schweiz/. Die Adresse lautet: BAFU, Bundesamt für Umwelt, Verein GLOBE Schweiz, 3003 Bern, info@globe-swiss.ch.

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Zwei neue Publikationen zur Qualitätsentwicklung von UB-Angeboten

Gleich zwei neue Publikationen sind von der Stiftung Umweltbildung Schweiz (SUB) herausgegeben worden. Die Publikation «Qualitätsprozesse in der Umweltbildung» bietet ausserschulischen Umweltbildungsanbieterinnen und –anbietern Unterstützung bei der kontinuierlichen Qualitätsentwicklung ihrer Angebote. Die zweite Publikation unter dem Titel «Ausserschulische Lernangebote im Bereich Umweltbildung» stellt qualitative Ergebnisse einer Abklärung der SUB vor, welche die Bedürfnisse von Schulen an ausserschulische Lernangebote untersucht. Sie leistet damit einen Beitrag zur bedürfnisgerechten Weiterentwicklung von Umweltbildungsangeboten. Beide Publikationen können als druckbares pdf-File unter www.umweltbildung.ch/sub/produits/publireihe.asp heruntergeladen werden.

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Versechsfachung des Konsums seit 1960

Das Online Magazin «Wir Klimaretter» hält in seiner Ausgabe vom 12. Januar 2010 interessante Zahlen zur weltweiten Konsumentwicklung bereit, welche unsere Bemühungen um Umweltbildung wohl eher als «Plästerli»-Politik erscheinen lassen. Das Magazin zitiert dabei u.a. das Washingtoner «Worldwatch»-Institut, welches die Ansicht vertritt, dass im Kampf gegen Klimawandel und Umweltzerstörung in Zukunft deutlich gemacht werden muss, dass Kaufen nicht zu Glück, Zufriedenheit und gesellschaftlicher Akzeptanz führe. Der vollständige Beitrag findet sich unter: www.wir-klimaretter.de/content/view/4847/70/.

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Marktplatz

Landwirtschaft braucht Biodiversität – Biodiversität braucht Landwirtschaft

Unter diesem Motto sind im UNO-Jahr der Biodiversität 2010 kreative Massnahmen zur Förderung der Biodiversität gefragt. Herausragende Ideen von praktizierenden und angehenden Bauern und Bäuerinnen sollen den Durchbruch schaffen und umgesetzt werden. Schülerinnen und Schüler aller Stufen sind eingeladen, sich auf ihre Weise mit dem Thema Biodiversität auseinanderzusetzen und ihre Projekte auf einem Schweizer Landwirtschaftsbetrieb zu realisieren. Weitere Informationen unter www.agrigate.ch/de/pflanzenbau/1048/1154/.

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Die Biodiversitäts-Gemeinde

Der WWF zeigt, wie sich eine Schweizer Gemeinde im UNO-Jahr der Biodiversität zu einer Biodiversitäts-Gemeinde entwickeln kann. An einer Tagung in Bern werden Beispiele engagierter Gemeinden aus der Deutschschweiz und der Romandie vorgestellt. Besondere Beachtung wird dem so genannten Community-Building geschenkt: gemeint ist die Zusammenarbeit von Gemeinden mit Vereinen, Schulen, Landwirten und anderen Akteuren. Die Tagung findet am 9. April 2010 in Bern statt und wird zweisprachig (deutsch/französisch) durchgeführt. Weitere Informationen unter www.wwf.ch News & Service > Service > Bildungszentrum WWF.

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Stadt vor Augen – Landschaft im Kopf

Die neue Ausstellung im Naturama über die Verwandlung der Schweiz beginnt am 27. Februar 2010 und dauert bis zum 24. Oktober 2010. Sie visualisiert die Diskrepanz des Bildes der Schweiz, welches als heile Landschaft in unseren Köpfen und auf den Plakaten der Tourismuswerbung existiert und der Zersiedelung, welche in der Realität besteht. Die Ausstellung und das vorliegende Begleitprogramm bieten den Einstieg in die Debatte zur Frage: «Welche Schweiz wollen wir?». Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm (auch für Schulen) unter www.naturama.ch/museum/sonderausstellung/landschaft/mus_ls_index.cfm.

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RE-TOUR

ist eine Art Leiterlispiel. Man spielt es aber nicht auf einem Brett, sondern im Gelände oder drinnen. Die Aufgaben, Fragen und Anweisungen der 50 Posten behandeln auf spielerische und spannende Art und Weise das Thema Recycling. Das Spiel wird in einem Rucksack geliefert und kann damit einfach und bequem überall hin mitgenommen werden. Weitere Informationen unter www.re-tour.ch/de/.

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Studiengang «Nachhaltige Entwicklung für Bildung und Soziales»

Das Zentrum für Agogik (ZAK) bietet als erstes Schweizer Ausbildungsinstitut den Master of Arts-Studiengang «Nachhaltige Entwicklung für Bildung und Soziales» an. Durch den Studiengang werden pädagogisch Tätige über die in ihrem Berufsfeld geltenden Qualifikationen hinaus befähigt, die pädagogische Arbeit im globalen Kontext wahrzunehmen. Pädagogische Arbeit bleibt dadurch nicht auf den Nahbereich von Ausbildung beschränkt; sie wird zu einer Gesellschaftskritik, aus der heraus nach zukunftsfähigen Wohlstandsmodellen gesucht wird. Weitere Informationen unter www.zak.ch/index.php?id=128.

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CAS Naturbezogene Umweltbildung

Bäumiges Wissen und tierische Erlebnisse werden im Modul «Wald als Ökosystem» im Rahmen des CAS von SILVIVA einmal anders vermittelt. Das Modul findet an folgenden Daten statt: 13. März, 29. Mai, 28. August und 6. November 2010. Ein weiteres Modul unter dem Titel «Natur- und Umweltpädagogik mit Jugendlichen» stellt sich der Frage, ob Jugendliche wirklich nicht mehr für die Natur zu interessieren sind. Weitere Informationen zum CAS Naturbezogene Umweltbildung unter www.silviva.ch/lehrgang.

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Kursprogramm Waldkinder St. Gallen

Neben dem Lehrgang Naturpädagogik findet sich im Kursprogramm der Waldkinder St. Gallen neu ein Jahreszeitenkurs für Spielgruppen. Damit soll dem stetig steigenden Bedürfnis nach fundierten Kenntnissen in den Bereichen Natur und Pädagogik zum Anleiten von Kindern im Vorschulalter entsprochen werden. Der Jahreszeitenkurs vermittelt Interessierten – auch ohne pädagogische Vorbildung – das Rüstzeug, um mit Kindern im Alter von drei und vier Jahren, in die Geheimnisse der Natur einzutauchen. Weitere Informationen unter: www.waldkinder-sg.ch/site/cms/front_content.php?idcat=74&idart=176.

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Luzerner Klimaweg

Der Luzerner Klimaweg ist Teil des Projektes «Mein Klimatag». Er ist der längste seiner Art in der Schweiz und kann auch im Winter begangen werden. Er sensibilisiert die Bevölkerung für den Klimawandel, zeigt neue Perspektiven auf und stellt die zukünftigen Probleme dar, aber auch die Herausforderungen und Chancen. Neben einem spielerischen und einem meditativen Teil, wird im dritten Teil die Frage gestellt: Wie kann ich aktiv werden? Weitere Informationen unter: www.meinklimatag.ch/index.cfm?SID=1&DID=1&nav=1,2,164.

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Energiesparen in Schulen

Gemäss dem Internetportal FOCUS Online (siehe www.focus.de/wissen/__aid_459265.html) verbrauchen Schulen nach Berechnungen der deutschen Energieagentur 70 % mehr Energie als andere kommunale Bauten. In der Schweiz dürfte das Bild ähnlich aussehen. Mit Programmen wie z.B. «Fifty-fifty» könnten Schulen hingegen motiviert werden Energie zu sparen, durch die Beteiligung am Sparerfolg. Unter www.linie-e.ch bietet z.B. Energie Zukunft Schweiz ein breites Angebot für Schulen an, welches verschiedene Module zu alternativen Energieformen und die Energiesparaktion 50:50 beinhaltet. Ähnliche Ziele verfolgt die Nova Energy GmbH mit dem Projekt sChOOLhouse Compagny: www.novaenergie.ch/refer_kamp.htm.

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Energierechner – eine interaktive Ausstellung

Auf Grund eines Volksentscheides ist die Stadt Zürich verpflichtet die 2000-Watt-Gesellschaft anzustreben. In diesem Zusammenhang wurde unter dem Namen «Energierechner» eine interaktive Ausstellung kreiert, welche in den fünf Bereichen Elektrogeräte, Ernährung, Heizung, Konsum und Mobilität Auskunft zum persönlichen Energieverbrauch und zu Sparmöglichkeiten gibt. Der Energierechner der Stadt Zürich kann unter: www.stadt-zuerich.ch/energierechner auch von Schulen für eigene Veranstaltungen gemietet werden. Ein ähnlich gelagertes Spiel findet sich unter: www.stadt-zuerich.ch/energiespiel.

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Redaktion
Christoph Frommherz, SUB/FEE/FEA (Stiftung Umweltbildung Schweiz, Monbijoustrasse 31,3011 Bern, Tel. 031 370 17 70, Fax 031 370 17 71, E-Mail christoph.frommherz@sub-fee.ch)

   

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