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Umweltschulen

Umweltschulen setzen sich gezielt auf allen Ebenen des schulischen Geschehens (Strategie: Leitbild, Schul- und Jahresprogramm, Struktur, Schulkultur, Schulführung, Lehren & Lernen sowie Qualitätssicherung und -entwicklung) mit dem Thema Umwelt auseinander. Sie versuchen ihre Umweltverträglichkeit zu verbessern und Umweltbildung verstärkt in den Unterricht zu integrieren.

Dadurch erhalten Kinder und Jugendliche nicht nur fundiertes Umweltwissen, sondern ihr Interesse an einer umweltverträglichen und sozialen Gesellschaft Umweltschulen Foto 1wird geweckt und die Motivation gestärkt daran teilzuhaben. Sie lernen, vorausschauend zu denken und verantwortungsvoll zu handeln – in der Gegenwart und für die Zukunft, im Sinne der Umwelt und zur Förderung der Lebensqualität.

Auf dem Weg zu Umweltschule werden Themen wie Energie, Wasser und Abfall, Stadtökologie, oder Verkehr in aktiver Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und weiteren ausserschulischen Partnern wie Wirtschaft, Gemeinde, Vereine und Nachbarschaft entwickelt und umgesetzt. Umweltschulen vernetzen sich mit anderen beteiligten Schulen, um den gegenseitigen Erfahrungsaustausch zu pflegen und voneinander zu lernen.

Umweltschulen in der Schweiz

Im September 2011 ist im Kanton Zürich das Pilotprojekt „Umweltschulen – Lernen und Handeln“ gestartet. Mehr dazu.

Umweltschulen International

Seit 1994 existiert das weltweite Eco-Schools Programm der Internationalen Stiftung für Umweltbildung (Foundation for Environmental Education, FEE) mit Sitz in Dänemark. Informationen zum Internationalen Programm der Umweltschulen finden sich auf www.eco-schools.org.

Die FEE vermittelt bei Interesse Kontakte zu Umweltschulen in anderen Ländern. Die Nationalkoordinationen anderer Länder oder Umweltschulen können auch direkt angesprochen werden. Die Adressen dazu finden sie in der rechten Spalte.